Micro Services – die Insider-Perspektive. Teil 5:

„“ZEEBE – A CONDUCTOR WITH A LIGHT HAND.” 

Lightweight BPM engines, especially designed to orchestrate Microservices, are the latest outcomes of the Microservice revolution. An excellent example for their anatomy and capabilities is Zeebe, recently introduced by the German BPM pioneer Camunda. Diese BPM-Engine wurde mit konsequentem Fokus auf Microservice-Orchestrierung entwickelt und deshalb auf horizontale Skalierbarkeit, niedrige Latenz und hohen Durchsatz getrimmt. Sie operiert mit Event-Sourcing: Sämtliche Prozessänderungen werden als Events geschrieben. Zeebe-Instanzen können in einem Cluster zusammenarbeiten. Ein Replikations-Mechanismus sorgt für Fehlertoleranz bei Ausfall von Nodes. Zeebe kann zum Process-Mining in vorhandenen, event-basierten Microservice-Architekturen integriert werden. In einer solchen reinen Beobachterrolle registriert die Engine sämtliche Events und korreliert sie mit den per Business Process Modelling & Notation definierten Geschäftsprozessen. Dies ermöglicht eingehendes und zugleich zeitnahes Monitoring der Geschäftsprozesse und macht visuell nachvollziehbar, auch – und das ist neu – in rein choreographierten Architekturen. Zeebe kann aber auch aktiv als als Orchestrierungs- und/oder Kommunikations-Layer integriert werden und Kommandos in Event-Form schreiben – entweder in einen vorhandenen Message-Bus oder der Zeebe-eigenen Messaging-Plattform. Zeebe finden wir gut – aus allen hier dargestellten Gründen. Und weil diese Engine einmal mehr beweist, dass BPMs und Microservices einander nicht ausschließen, sondern in Wahrheit ideal ergänzen.

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